Goldschmiede aus Landeshut (Schlesien) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 08. März 2011 um 18:51 Uhr

Das bekannteste Werk über die Gold- und Silberschmiede in Schlesien ist das Werk von Erwin Hintze mit dem Titel "Schlesische Goldschmiede" von 1906. Darin wird die Geschichte der Goldschmiede vieler Städte in Schlesien beschrieben und auch einige Beschau- und Meisterzeichen gezeigt.

Landeshut (pl. Kamienna Gora) ist eine dieser Städte, die von Hintze beschrieben wurde. Das Wappen von Landeshut ist ein sprechendes (redendes) Wappen, dessen Inhalt den Namen der Stadt beschreibt, indem ein Mann mit erhobenem Schwert (Hüter) vor der Stadt (auf dem Land) zu sehen ist.

Landeshut Schlesien

 Hintze selbst zeigt als Beschauzeichen für Landeshut  die Großbuchstaben "LH" wobei er schreibt: "jeder Meister hatte dafür seinen eigenen Punzen."  Für das 19. Jh. zeigt er hingegen kein Beschauzeichen, dafür nennt er aber einige Meister, die im 19. Jh. in Landeshut tätig waren. Unter diesen Gold- und Silberschieden werden folgende Meister genannt, jedoch weder ein Meisterzeichen noch ein Beschauzeichen zu ihnen angegeben.

Carl Friedrich Wilhem Schulz (1812-1836)

Moritz Dressler (..-1849)

Die Beschau- und Meisterzeichen werden hier nun vermutlich erstmals veröffentlicht und es wird gebeten, Ausschau nach ähnlichen Marken zu halten, die dann hoffentlich später in dieses Werk übernommen werden können.

Eine weitere Marke mit Landeshuter BZ. wurde nun von Wojtek Mencel bereitgestellt. Das MZ ist [C.WALTER]. Hintze nennt nur einen ? Carl Benjamin Walter (1787-1788). Ob es sich hier um einen Nachkommen handelt oder warum er nur ein Jahr in Landeshut gearbeitet haben soll, ist bisher nicht bekannt.

 

*das abgebildete Stadtwappen stammt aus dem Wappenbuch von O.Hupp und wird auf der Seite http://www.ngw.nl gehostet.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 08:12 Uhr