Vermutlich Sondershausen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 16. September 2011 um 20:30 Uhr

Über die Gold- und Silberschmiede der thüringischen Stadt Sondershausen ist bisher nur wenig bekannt. Eine von Dr. Ulrich Hahnemann zusammengestellte Meisterliste nennt nur eine Hand voll Namen:

Meisterliste

Boer Hugo -1882>

Kuhne August Anton 1826- geb: Frankenhausen 1798

Kuhne Johannes Andreas <1793- geb: Frankenhausen 1763

Gottfried

N.I.G. um1720- marke: ”IGN” in dreipass

Pomerell Johann <1598-

Rosental Barthel <1598-

Simon Johan -1685> (Mainz)

 

Bisher fand man auf Objekten der zweiten Hälfte des 18. Jh. als Beschauzeichen den Buchstaben S doppelt geschlagen und dazu die Löthigkeitsmarke 12. Das "S" ist einmal vertieft bekannt, aber es wurde auch schon in erhabener Form gefunden.

 

Auf einem alten Objekt mit Datierung von 1735 ist das folgende Beschauzeichen gefunden worden, das dem Stadtwappen von Sondershausen sehr ähnlich sieht. Es wurde auch in der Region um Sondershausen entdeckt, was die Vermutung, dass es sich hier um das BZ von Sondershausen handelt, erhärtet. Das MZ ist wohl (I/FL) im Dreipass. Ein Meister konnte bisher nicht zugeordnet werden.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. September 2011 um 11:21 Uhr